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Einsatzbericht: Lithium-Ionen bei A-ware

Royal A-ware betreibt sein Lager rund um die Uhr an sieben Tagen der Woche mit 12 Lithium-Ionen-Schubmaststaplern

Über Royal A-ware

Royal A-ware ist ein Unternehmen, das sich auf die Herstellung, die Reifung, die Verpackung und den Transport von Käse spezialisiert hat. Es transportiert den Käse zu mehreren Supermarktketten in den Niederlanden und im übrigen Europa. Das Unternehmen wurde 2014 gegründet und ist rund um die Uhr in Betrieb.

Um die Produktion 24 Stunden am Tag aufrecht zu erhalten, zog A-ware eine Automatisierung in Erwägung. Darüber hinaus war dem Unternehmen wichtig, eine sichere Umgebung für die vorhandenen Fahrzeuge bei minimalem Beschädigungsrisiko zu schaffen. Toyota Material Handling Europe bot dann ein Gesamtpaket an, das nicht nur 12 automatische Schubmaststapler mit Lithium-Ionen-Batterien umfasste, sondern auch einen Plan für die Vermietung der Fahrzeuge, Kundendienstleistungen, die Implementierung sowie die Datenverwaltung.

Order Manager von Toyota ersetzt Lagerverwaltungssystem

Die 12 Schubmaststapler von Toyota übernehmen den Transport des Käses zwischen den Produktionslinien, den Reifungsräumen und dem Versandbereich. Alle sind mit einem Laserscanner ausgerüstet, der die Reflektoren an der Wand abliest; so können die Fahrzeuge dem Layout folgen, das im Systemmanager von Toyota gespeichert ist.
Der Systemmanager ist der Ort, an dem alle Reflektoren und Stationen (Produktionsstrassen, Ladegeräte) gespeichert sind, was den Fahrzeugen die Navigation ermöglicht.
Der Systemmanager zeigt den Fahrzeugen darüber hinaus auch an, ob eine Aufgabe erledigt ist, ob sich das Fahrzeug gerade in Bewegung befindet oder ob eine Störung aufgetreten ist.

Auch die Verkehrsregeln, an die sich die Fahrzeuge zu halten haben, z. B., welches Fahrzeug beim Überqueren einer Kreuzung Vorfahrt hat, sind hier programmiert. Auf diese Weise werden reibungslose Arbeitsabläufe und eine störungsfreie Produktivität gewährleistet. Der Order Manager, ebenfalls von Toyota bereitgestellt, verwaltet den Ort, an dem sich der Käse gerade befindet, und den Ort, zu dem er transportiert werden soll. 

Der Bediener erhält die Bestellungen über M3 im Order Manager und kann über das Armaturenbrett die Produktionsstrassen steuern. Zudem zeigt der Order Manager auch eine vollständige Übersicht über den Bestand in den Reifungsräumen sowie im Puffer im Versandbereich an. Dank dieses Systems musste kein Lagerverwaltungssystem implementiert werden.

Lithium-Ionen-Batterien und Automatisierung gehen Hand in Hand

Alle automatischen Toyota-Schubmaststapler bei A-ware sind mit Lithium-Ionen-Batterietechnik ausgerüstet. Andere Batterietypen benötigen einen Batterieladeraum, der kostspieligen Platz in Anspruch nimmt. Lithium-Ionen-Ladestationen hingegen können im Arbeitsbereich aufgestellt werden. Das heisst, ein Fahrzeug, dem aktuell keine Aufgabe zugewiesen ist, kann sich selbst aufladen, was sehr rasch vonstatten geht: 10 Minuten Ladezeit reichen aus, um ein Fahrzeug eine Stunde lang fahren zu lassen. Auch benötigen Lithium-Ionen-Batterien keinerlei Wartung.

 

Bei allen automatisierten Fahrzeugen ist für den Rund-um-die Uhr-Betrieb an sieben Tagen in der Woche eine präventive Wartung erforderlich, um eine unterbrechungsfreie Produktion ohne dringende Reparaturen zu ermöglichen. Aus diesem Grund wird von den Technikern an bestimmten Wochentagen eine Wartungs-Checkliste abgearbeitet. Darüber hinaus unterziehen die Techniker die Fahrzeuge einer gründlichen Reinigung, um die Einhaltung von Hygienevorschriften zu gewährleisten, was bei der Arbeit mit Lebensmitteln höchste Priorität hat.

A-ware setzt weiter auf Automatisierung

Dank der Automatisierung ist es A-ware möglich, das Wissen seiner Mitarbeiter bei den Betriebsabläufen zu nutzen und das Fahren den automatischen Fahrzeugen zu überlassen; für die mit manuellen Tätigkeiten beschäftigten Arbeiter stellt dies einen nicht unerheblichen Mehrwert dar. Darüber hinaus wird das Risiko möglicher Beschädigungen des Gebäudes, der Installationen oder der anderen Fahrzeuge gesenkt. Da in der A-ware-Fabrik das Verkehrsaufkommen sehr hoch ist, ist es wichtig, das Unfallrisiko zu minimieren. Für die Zukunft plant Royal A-ware, über 20 Schubmaststapler an einem anderen Standort zu automatisieren.