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Einsatzbericht: Lithium-Ionen bei Denso

Denso optimiert die Effizienz seines Lagers mit Lithium-Ionen-Technik.

Über Denso

Denso ist ein weltweit führender Lieferant von hoch entwickelter Automobiltechnik, -systemen und -komponenten sowie von Industrieprodukten, die ursprünglich in Japan gefertigt wurden. In Liberec, Tschechische Republik, stellt das Unternehmen Klimaanlagen für PKW her. An dem Standort arbeiten 2400 Mitarbeiter sowie eine Flotte von 88 Elektrostaplern, die Schubmaststapler ebenso umfassen wie Elektrogegengewichtstapler.

 

Der steigende Erfolg führt zu Platzproblemen

Densos Wachstum hat jedoch auch eine Schattenseite: um den Herstellungsprozess anzukurbeln, musste der Fertigungsbereich erweitert werden, also wurden Wände bewegt. Und so stand in den für die Logistik bestimmten Bereichen weniger Platz zur Verfügung. „Am Ende haben nicht nur die Fahrspuren mit den durchfahrenden Staplern, sondern auch die Batterieladeräume zu viel wertvollen Platz beansprucht. Als wir dieses Thema diskutierten, kam uns Toyota Material Handling zu Hilfe“, erläuterte der Logistikmanager bei Denso.

Schnelles, einfaches und sicheres Laden mit Lithium-Ionen-Technik

Denso war gerade im Begriff, einige der aktuell genutzten Fahrzeuge, die ausgetauscht werden mussten, zu erneuern, als Toyota Denso den Vorschlag unterbreitete, in neue, mit Lithium-Ionen-Batterien ausgerüstete Fahrzeuge zu investieren. Es stellte sich heraus, dass dies die beste Lösung für die spezifischen Bedürfnisse von Denso war. Der Hauptvorteil dieser Batterien besteht in der Möglichkeit zur Erhaltungsladung. Für Denso bedeutete dies, dass das Unternehmen in der Lage war, seine Batterieladeeinrichtungen zu dezentralisieren und mehrere Batterieladepunkte über das gesamte Lager zu verteilen.

Hierdurch konnte das Unternehmen die viel Platz beanspruchenden Batterieladebereiche halbieren, da bei der Lithium-Ionen-Technik kein Auswechseln der Batterien erforderlich ist. So kommen die Bediener der Fahrzeuge nicht mehr mit der Batterie oder ihren Emissionen in Berührung, was den Ladevorgang leicht und sicher macht und mehr Zeit für andere wichtige Aufgaben lässt. Dies ist auch einer der Gründe, warum Denso sich für diese Technik entschieden hat.

Fahrerfreundliche Technik

Dank der schnellen Ladezeiten hilft die Lithium-Ionen-Technik den Bedienern bei Denso nicht nur, Ausfallzeiten zu minimieren, sondern auch, die Produktivität und Sicherheit zu maximieren. Und in der Tat schildert der Teamleiter Jiri Rozanek seine Erfahrungen so: „Wir müssen die Lithium-Ionen-Stapler lediglich in den Pausen aufladen, also nur zwei Mal pro Schicht. Das heisst, wir stehen jetzt nicht mehr so unter Druck, rechtzeitig zur Ladestation zu fahren: Wir müssen einfach nur den Stecker einstecken, wenn wir Pause machen.“
Bediener Radek Haken stimmt zu: „Meiner Meinung nach sind die Lithium-Ionen-Batterien eine tolle Sache, da das Arbeiten mit diesen Fahrzeugen für uns sehr einfach und ergonomisch ist. Wir müssen uns keine Gedanken mehr um das Laden oder das Auffüllen von Wasser machen, daher ist das eine sichere Alternative. Einfach perfekt!“

Künftige Investitionen in die Lithium-Ionen-Technik

Die von Toyota empfohlene Lithium-Ionen-Technik hat Denso nicht nur dabei geholfen, das Platzproblem am Standort zu lösen, sie hat sich auch sehr schnell ausgezahlt. In den kommenden zwei Jahren plant das Unternehmen, mit zunehmender Expansion des Geschäftsbetriebs 30 % der aktuellen Gabelstaplerflotte zu erneuern und durch Lithium-Ionen-Stapler von Toyota zu ersetzen, um so noch mehr Platz zu sparen, die für das Laden benötigten manuellen Tätigkeiten zu verringern und die Effizienz und Produktivität sicherzustellen.