Toyota Material Handling Europe positioniert Nachhaltigkeit konsequent als zentralen Bestandteil seiner Unternehmensstrategie und als wesentlichen Treiber für Innovation und Wachstum. Der aktuelle Sustainability Report 2025 zeigt, wie ökologische, soziale und unternehmerische Verantwortung systematisch entlang der gesamten Wertschöpfungskette verankert werden.
Grundlage der strategischen Ausrichtung ist eine umfassende Analyse nach dem Prinzip der doppelten Wesentlichkeit (Double Materiality Assessment) in Anlehnung an die European Sustainability Reporting Standards (ESRS). Diese identifiziert jene Themen, die sowohl für den wirtschaftlichen Erfolg als auch für Umwelt und Gesellschaft von besonderer Bedeutung sind. Gleichzeitig bereitet sich das Unternehmen gezielt auf die Anforderungen der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) vor, die ab dem Geschäftsjahr 2028 verpflichtend wird.
Mit rund 14.100 Mitarbeitenden in Europa, Aktivitäten in 43 Ländern sowie etwa 102.000 verkauften Geräten im Geschäftsjahr 2025 zählt Toyota Material Handling Europe zu den führenden Anbietern von Intralogistiklösungen. Über 3,2 Millionen Serviceeinsätze und mehr als 140.000 betreute Kundenstandorte unterstreichen die starke Marktposition.
Im Zentrum der Nachhaltigkeitsstrategie stehen ambitionierte, wissenschaftsbasierte Klimaziele. Diese wurden 2024 durch die Science Based Targets Initiative (SBTi) validiert und sehen eine Reduktion der direkten und indirekten Emissionen (Scope 1 und 2) um 50 Prozent bis 2031 sowie eine Verringerung der Emissionen entlang der Wertschöpfungskette (Scope 3) um 25 Prozent vor. Langfristig strebt das Unternehmen eine Reduktion der Gesamtemissionen um 90 Prozent bis 2041 und damit Netto-Null-Emissionen an.
Zur Umsetzung setzt Toyota Material Handling Europe auf einen ganzheitlichen Transformationsansatz, der unter anderem die Reduktion eigener Emissionen, den verstärkten Einsatz emissionsarmer Materialien, die Förderung der Kreislaufwirtschaft sowie die Optimierung von Logistikprozessen umfasst. Bereits heute sind rund 90 Prozent der Produktpalette elektrifiziert.
Auch im operativen Geschäft konnten im vergangenen Jahr konkrete Fortschritte erzielt werden. Dazu zählen unter anderem das sechste EcoVadis Platin-Rating in Folge – eine Auszeichnung für die besten ein Prozent der bewerteten Unternehmen weltweit –, die Bewertung von mehr als 1.000 Lieferanten sowie deutliche Effizienzsteigerungen bei Produkten und Materialien. So konnte etwa der CO₂-Ausstoß durch den Einsatz neuer Stahlmaterialien bei Handhubwagen um 75 Prozent reduziert werden, während ein neues Modell eine um 8,5 Prozent verbesserte Energieeffizienz aufweist.
Ein besonderer Fokus liegt zudem auf der nachhaltigen Gestaltung der Lieferkette. Lieferanten werden verstärkt in die ESG-Strategie eingebunden und müssen steigende Anforderungen hinsichtlich Transparenz, Emissionsreduktion und regulatorischer Konformität erfüllen. Bewertungsplattformen wie EcoVadis dienen dabei als zentraler Maßstab.
Zur Steuerung der Nachhaltigkeitsagenda hat das Unternehmen seine Governance-Strukturen weiter ausgebaut. Ein eigenes Sustainability Committee, ein wachsendes Expertenteam sowie eine ESG-Taskforce sorgen dafür, dass Nachhaltigkeit systematisch in Entscheidungsprozesse integriert und laufend überwacht wird.
Neben ökologischen Zielen bleiben Qualität, Sicherheit und Mitarbeiterentwicklung zentrale Bestandteile der Unternehmensstrategie. Internationale Standards wie ISO 9001, 14001, 45001 und 50001 bilden die Grundlage für kontinuierliche Verbesserungen in allen Bereichen.
Toyota Material Handling Europe verfolgt damit einen ganzheitlichen Ansatz, der über regulatorische Anforderungen hinausgeht. Nachhaltigkeit wird gezielt als Hebel genutzt, um Innovation voranzutreiben, Effizienzpotenziale zu erschließen und die Resilienz des Unternehmens langfristig zu stärken.
Mag. Martina Eisler, PR
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